Wichtigste Krebs-Risikofaktoren

Krebs wäre vermeidbar bei richtiger Ernährung, mehr Sport und Tabak-Verzicht

Circa 36.000 Österreicher erkranken jährlich neu an Krebs - das müsste nicht sein. Laut einer aktuellen Studie sind 40 Prozent aller Krebs-Erkrankungen auf einen ungesunden Lebensstil zurückführen. Verursacher Nummer eins dabei ist Rauchen.

Die wichtigsten Krebs-Risikofaktoren

Risikofaktor Tabak: Rauchen kann nicht nur Lungenkrebs verursachen, sondern gilt auch als Auslöser für Blasenkrebs, Speiseröhrenkrebs und Bauchspeicheldrüsen-Krebs sowie Tumore im Kopf- und Halsbereich. Insgesamt lassen sich 23 Prozent aller Krebserkrankungen bei Männern und 15,6 Prozent der Krebs-Erkrankungen bei Frauen auf den Griff zum Glimmstängel zurückführen.

Risikofaktor Ernährung: Der Mangel an Obst und Gemüse ist nach dem Rauchen der zweite große Verursacher von Krebs. Eine schlechte beziehungsweise nicht ausgewogene Ernährung ist für 6,1 Prozent aller Krebs-Erkrankungen beim Mann und 6,9 Prozent aller Krebs-Erkrankungen bei der Frau verantwortlich. Brisant: Das Risiko, an Speiseröhrenkrebs zu erkranken, ist durch eine nährstoffarme Ernährung höher als durch den Überkonsum von Alkohol.

An dritter Stelle der Krebs-Risikofaktoren stehen Gefahren am Arbeitsplatz (z. b. durch Asbest), gefolgt von Alkoholkonsum und Fettleibigkeit meist verursacht durch mangelnde Bewegung. Das trifft auf 4,1 Prozent der Männer und 3,4 Prozent der Frauen zu. Die häufigsten Krebs-Erkrankungen, die durch Übergewicht verursacht werden, sind Darmkrebs, Nierenkrebs und Gebärmutter-Krebs.

Quelle: Heute, 12/2011