Alkohol steigert die Krebsgefahr

London. Das tägliche Glas Wein oder Bier zum Feierabend steigert das Krebsrisiko. Laut einer brandneuen Untersuchung in acht EU-Staaten begünstigen schon kleine Mengen regelmäßig konsumierten Alkohols die Bildung von bösartigen Tumoren in der Mund- und Rachenhöhle, in der Speiseröhre sowie in Darm und Leber.

„Daten zeigen, dass viele Krebserkrankungen vermieden hätten werden können, wenn der Alkoholkonsum auf zwei Getränke täglich bei Männern und ein Getränk täglich bei Frauen beschränkt worden wäre", erklären die Autoren der Studie. Selbst geringe Mengen könnten Krebs auslösen.

Laut der Studie kann im Durchschnitt jede zehnte Krebserkrankung bei Männern und eine von 33 bei Frauen auf Alkoholkonsum zurückgeführt werden. In der Rangliste derer, die mehr Alkohol trinken, als gut für sie ist, führen die Deutschen. Hier liegen 43,8% der Männer im mittleren Alter über dem Limit, gefolgt von Dänemark und den Briten. Bei den Frauen ist die Reihenfolge die gleiche. Getestet wurden insgesamt 360.000 Personen aus Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Griechenland, Dänemark und den Niederlanden.

Quelle: "Kronen Zeitung"