Krebs: Magnetresonanz erleichtert Diagnose

Die Magnetresonanz könnte eine bedeutende Verbesserung der Prostata-Untersuchungen bringen. Damit lässt sich genauer darstellen, wo sich verdächtiges Gewebe in der Prostata befindet. Die Biopsie wird zielgenauer. Bei vielen Patienten kann so vor einer geplanten Biopsie das Prostatakarzinom eingegrenzt werden beziehungsweise das Tumorstadium schon sehr exakt bestimmt werden. Auch die Frage, ob Metastasen vorliegen, könnte die Kernspintomografie klären. Hier erlauben spezielle Kontrastmittel eine bessere Darstellung.

Grüner Tee als Waffe gegen Krebs

Tee ist ein komplexes Getränk, das aus mehreren hundert verschiedenen Molekülen besteht, die ihm sein Aroma, seinen Geschmack und seine typische Adstringenz verleihen. Ein Drittel des Gewichts eines Teeblatts setzt sich aus einer Untergruppe von Polyphenolen, den Flavanolen, zusammen – und diese Moleküle sind die Hauptverantwortlichen für das krebshemmende Potenzial des grünen Tees.

Krebs. Was erhält mich gesund und was macht mich gesund?

Hier finden Sie die wichtigsten Grundzüge einer gesunden Lebensweise, die als Krebsvorsorge zu betrachten sind, aber selbstverständlich auch während und nach einer Krebsbehandlung ihre Gültigkeit nicht verlieren.

Spitze bei Krebsheilung

Österreich liegt bei den Überlebensraten von Patienten mit Krebserkrankungen im europäischen Spitzenfeld. Das zeigt eine Studie der European Cancer Organisation. 47 Datenbanken aus 19 Ländern wurden ausgewertet, dabei zeigte sich bezüglich der Heilungschancen ein großer regionaler Unterschied: Überlebten in einem Zeitraum von fünf Jahren in Spanien 89,3 und in Österreich 88,7 Prozent der Patienten Prostatakrebs, so waren es in Tschechien nur 58,6 Prozent der Erkrankten.

Wegen Tabakkonsums: Immer mehr Krebs-Tote

Krebs wird laut Weltgesundheitsorganisation ab 2010 Infektionskrankheiten als häufigste Todesursache ablösen. Grund: der gestiegene Tabakkonsum. Die Zahl der Krebs-Toten wird sich bis 2030 verdoppeln.

Celsius 42+ - junges Team mit großen Zielen

Die Hyperthermie findet zunehmend Eingang in interdisziplinäre onkologische Behandlungskonzepte. Das Team des jungen Unternehmens Celsius 42+ hat die unterschiedlichen Formen der Hyperthermie und deren positiver Beitrag auf die Krebsbehandlung erkannt und eine Technologie entwickelt, die das Therapieziel im Focus hat, daneben aber auch Verträglichkeit und Sicherheit der Patienten.

Fiebertherapie - die aktive Hyperthermie mit Bakterien-Autolysaten

Die aktive Hyperthermie wird als „Fiebertherapie" bezeichnet. Die therapeutische Körpertemperatur-Erhöhung wird durch Stoffe erzeugt, die das Immunabwehrsystem aktivieren, so z.B. durch Injektion steriler Bakterien-Autolysate. Die passive Hyperthermie wird mit Hilfe spezieller physikalischer Apparaturen entweder als Ganzkörper-Überwärmung oder als lokal - regionale Überwärmung angewendet.

Radiochemotherapie mit Hyperthermie

Radiochemotherapie ist der gegenwärtige Therapiestandard bei den meisten der Kopf-Hals-Tumoren. Ergänzt man die Strahlentherapie mit der Hyperthermie, kann die Überlebenszeit deutlich verlängert werden. Auch für die Kombination von Chemotherapie und Hyperthermie konnte gezeigt werden, dass die Wirkung der Chemotherapie durch die Hyperthermie verbessert werden konnte.

Krebskongress: Onkologie - zielgerichtete Krebstherapien im Blickpunkt

Am 19. und 20. September fand zum siebten Mal der Norddeutsche Zytostatika Workshop Süd (NZW-Süd) statt, der mehr als 250 Interessierte nach Ravensburg zog. Dieser onkologisch-pharmazeutische Fachkongress wendet sich vornehmlich an onkologisch tätige Apotheker und Ärzte und befasste sich dieses Jahr mit aktuellen Aspekten der Therapie, Pflege, Diagnostik und Prävention. Ein roter Faden, der sich durch viele Vorträge zog, war die Erläuterung und kritische Wertung zielgerichteter Therapien.

Können Tiere Krebs riechen?

Es gibt kaum etwas, das seine feine Nase nicht aufspürt: unverpackte Lebensmittel, Drogen und Sprengstoff. Aber der Hund und seine sensible Nase können noch mehr. Britische Forscher sind davon überzeugt, dass der beste Freund des Menschen in der Lage ist, Krebserkrankungen zu „erschnüffeln“.

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